Rückblick: Jubiläumsparty

Am raclette-trockeneis-cut16.02.2015 wurden uns die Räume übergeben. Inzwischen sind wir ein Jahr im Technologiezentrum. Das wurde am vergangenen Samstag im Labor gefeiert. Es gab Raclette, Käsefondue, Mini-Pizzen, Cocktails und Musik. Für die korrekte Laboratmosphäre gab es Trockeneis und Drinks aus Reagenzgläsern. Auch unser neuer Kickertischfrisch verziert – erfreute sich großer Beliebtheit. Insgesamt waren wir etwa 25-30 Personen.

Danke an alle, die da waren!

Frozen Bottle: Leuchtende Flaschenböden

 

FarbdemoFarbige LEDs werden gern genommen um Lichteffekte zu erzielen. Meist taugen sie aber ohne Gehäuse/Diffusor nur bedingt als eigene Installation. Deshalb haben wir an einem dunklen Januarwochenende Glasflaschen gezielt zerbrochen (um Tiefe zu sparen und besser innen arbeiten zu können), abgeschliffen und per Dremel angeraut. Im Inneren ist ein Stück eines LED-Streifens mit 3 RGB-LEDs befestigt. Damit das Licht besser reflektiert und gebrochen wird, ist außen herum Alufolie gewickelt und innen liegt etwas geknüllte Klarsichtfolie. Der Name stammt vom beliebten Spiel Frozen Bubble.

Verkabeln3Auf diese Art und Weise kann ein Modul in etwa 30 Minuten hergestellt werden. Der Prototyp kommt mit 33 Modulen und sehr prototypischer Verkabelung daher.

Momentan läuft eine Sammelaktion für eine optimierte, größere Version, in der dank passenden Gläsern das Glasbrechen und Abschleifen nicht mehr nötig sein wird. 200 „Glaswaben“ groß soll Frozen Bottle dann sein. Außerdem ist eine bessere Verkabelung geplant.

Erste „Frozen-Bottle-Programme“ – etwa Spiele und (Musik-)Visualisierungen – sind bereits in Entwicklung. Weitere Bilder gibt’s im Wiki.

Wir haben ein Logo!

Nach langem Zögern und Verschieben haben wir uns auf der letzten Mitgliederversammlung für ein Logo, genauer eine „Logogruppe“ entschieden. Als Motiv soll der Erlenmeyerkolben in Zukunft für das Freie Labor stehen. Je nach Belieben und Zweck sollen Logos aus dieser Auswahl modifiziert und benutzt werden. Auf der Logo-Wikiseite gibt es die SVGs.

vcardDie ersten Variationen für verschiedenste Zwecke sind schon aufgetaucht. Neben Logos für Blog, Wiki und soziale Medien, gibt es bereits eine Neon-Variante, die demnächst auch gedruckt im Labor zu haben sein wird.

bierWer in den letzten Tagen aufmerksam die Aktivitäten im Labor verfolgt hat, kann sich vielleicht schon denken, wofür die spezielle Variante links bestimmt ist. Prost!

 

Vorträge vom CCCamp 2015 gucken

Statt des angedachten Geekends treffen wir uns am cccamp15-logo-smallFreitag, 28.08. ab 18:30 Uhr, zum gemeinsamem Vorträgeschauen, und zwar vom Chaos Communication Camp 2015. Was genau geguckt wird, entscheiden wir spontan. Wer mag, kann vorher schon einmal einen Blick ins Programm werfen. Die Videos gibt es unter media.ccc.de.

Alle Interessierten sind eingeladen!

Projekt: Laborcam

Was ist das eigentlich für eine Kamera, die da aus dem Fenster des Freien Labors schaut und Bilder von den Dächern der Stadt in das Internet überträgt? Nun, um es kurz zu machen: Es handelt sich um einen Raspberry Pi mit dem zugehörigen Kameramodul. Das Modul wurde über die entsprechende Schnittstelle mit dem Raspberry Pi verbunden und in diesem Fall mit etwas handwerklichem Aufwand in das Gehäuse eingelassen. Schon konnte es losgehen!

laborcam1

Wichtig war zunächst, die LED der Kamera während der Aufnahme auszuschalten, da diese sich im Fenster gespiegelt hat. Ebenfalls gespiegelt hat sich das helle Gehäuse und das Licht der Deckenlampen, insbesondere, wenn es draußen dunkel war. Abhilfe schaffte hier jeweils eine Lage Klebefolie mit einem kleinen Loch, gerade so groß wie die Kamera. Zwischen Fenster und Raspberry Pi wurden Klett-Klebepunkte verwendet, damit dieser leicht entfernbar und vor allem leicht auszurichten ist. Voilà!

Laborcam 2 Laborcam 3

Bereits am nächsten Tag folgte die Überraschung: Da der Raspberry Pi an einem nach Süden liegenden Fenster angebracht ist, ist der dort einer erhöhten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Leider ist der Kleber der Klett-Klebepunkte nicht auf Wärme ausgelegt, sodass der Raspberry Pi gegen 9:00 Uhr morgens einfach abfiel:

laborcam

Zugegeben, damit hatte niemand gerechnet. Also wurden die Klett-Klebepunkte kurzerhand mit Sekundenkleber festgeklebt. Zunächst an der Fensterfolie und nach einem weiteren Herunterrutschen auch auf dem Gehäuse. Seitdem sendet die Kamera kontinuierlich Bilder und tagesweise Videos im Zeitraffer.

http://webcam.freieslabor.org/

Interessantes Detail: Der Raspberry Pi hängt hinter der schwarzen Folie und ist somit, zwar abgeschwächt, aber dennoch direkt, von der Sonneneinstrahlung durch das Fenster betroffen. Wir erinnern uns: 4. Etage, Südseite, also wirklich viel Sonne. Dies lässt sich schön an der CPU-Kerntemperatur verfolgen, etwa auf der nachfolgenden Grafik, die einen typischen Tagesverlauf der Temperatur zeigt.

sunberrypi

Geekend #5 10. Juli bis 12. Juli

Die fünfte Ausgabe des Geekend wird am Wochenende vom 10. Juli bis 12. Juli im Freien Labor stattfinden. Das Geekend ist ein Vortrags- und Mitmachwochenende für Digitalkunst-, Bastel- und Technikbegeisterte. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an interessierte NeueinsteigerInnen als auch an fortgeschrittene BastlerInnen.

Details sind im Wiki unter /Geekend #5 zu finden und werden dort auch regelmäßig aktualisiert.

Wir suchen noch Leute, die Workshops und Vorträge anbieten wollen. Bitte meldet euch bei fscherf (at) freieslabor.org. Für allgemeine Fragen sprecht bitte jason (at) freieslabor.org an. Wir freuen uns auch über weitere Projekte und Kleinstausstellungen am Geekend.

Geekend #4: 24.–26.04.2015 im Labor

Magische PilzeDas erste Geekend in eigenen Räumen findet von Freitag (24.04.) bis Sonntag (26.04.) statt. Los geht es am Freitag um 18 Uhr. Übers Wochenende lohnt sich dann ein Blick auf Twitter und auf den Laborstatus (siehe rechts oben). Grob wird von mittags bis nachts auf sein. Wie ihr uns findet, steht hier.

Wie schon beim letzten Geekend wird es wieder Talks und Workshops geben. Dieses Mal von Home-Automation-Software über Freifunk bishin zu fluoreszierenden Chemikalien.

Wer das Labor schon immer einmal in Aktion sehen wollte, ist herzlich eingeladen, diese Gelegenheit zu nutzen. Bringt eure Basteleien und Projekte mit und/oder guckt euch an, woran wir gerade schrauben und macht mit. Das Geekend ist – wie alle anderen Veranstaltungen auch – für alle Interessierten offen. Wir freuen uns, euch kennenzulernen!

Freifunk Hildesheim

freifunknetAm Samstag fand ein erstes Freifunktreffen im Freien Labor statt. Es waren 6 Leute aus Hildesheim, dazu 4 aus Hannover und Braunschweig da, die uns Starthilfe gegeben haben. Thematisch ging es kreuz und quer um Freifunk, z.B. um Rechtliches, Infrastruktur, was Freifunk überhaupt bedeutet usw.

Letztendlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es „Freifunk Hildesheim“ geben soll, und zwar

  • wöchentliche Treffen, immer donnerstags ab 18 Uhr im Labor
  • mit eigener Firmware
  • Gateway, VPN, Webserver können wahrscheinlich einzelne zur Verfügung stellen
  • wir bemühen uns darum, Kommunikationskanäle zu schaffen

Praktischerweise gibt es sowohl Menschen, die Interesse an der technischen Seite, als auch Leute, die die Idee promoten möchten. Wir suchen natürlich noch mehr Unterstützung, also guckt vorbei!

Freifunk Hildesheim findet ihr ab jetzt unter http://freifunk-hi.de.

Rückblick auf die erste Woche

Innerhalb der vergangenen Woche haben wir allerlei geputzt, transportiert, geräumt und angebracht. Für alle, die bisher noch keinen Blick werfen konnten, eine kleine Zusammenfassung:

Der Flur begrüßt LaborantInnen mit Neuland-Ortsschild, Uhr und Info-Display. In den Schränken unter der Abzugshaube hat das Geschirr seinen Platz gefunden. In der Büro-Lounge stehen einige Tische und Stühle zum drumherum Sitzen neben Sofa, Beamer/Wii und Lautsprecher/Verstärker. Auch unsere Ampel hat hier ihren Platz gefunden.

Im Labor hängt eine Werkzeugwand und der LED-Ticker. Hier kann an Tischen vor den Fenstern gearbeitet werden. Neben der zweiten Abzugshaube steht die Prägemaschine, die auch schon getestet wurde. In den zahlreichen Schubladen und Schränken ist einiges Inventar bereits einsortiert. Provisorische Beschriftungen sollen beim Wiederfinden helfen, aber genug Flexibilität lassen, falls alles doch ganz woanders hin soll. Nahe dem Notausgang befindet sich unsere Garderobe direkt neben der zweiten Abstellkammer, in der die letzten unaugepackten Dinge und die Getränke stehen.

Obwohl es schon deutlich gemütlicher als bei Übergabe ist, bleibt noch einiges auszupacken, einzusortieren und herzurichten. Jede Hilfe ist gern gesehen!

Den ersten Projekten steht nun auch nichts mehr im Weg.